Finanzen richtig planen: So kommen Sie solide über die Studienzeit

8. März 2013

Studium

Der Erfolg eines Studiums hängt nicht nur von Ihrer Eignung und Ihrem Lernwillen ab. Sie brauchen zudem eine ausreichende finanzielle Basis. Ihre Einnahmen sollten Sie mit möglichst günstigen Studienkrediten und zusätzlichen Einkünften durch Nebenjobs bestreiten.




Nutzen Sie die Möglichkeiten der Studienfinanzierung

Nur die wenigsten Studierenden können sich über einkommensstarke Eltern freuen, welche den Universitätsbesuch komplett finanzieren. Meist erhalten Studenten nur einen monatlichen Grundstock vom Elternhaus, den Rest des erforderlichen Geldes müssen sie auf anderem Weg auftreiben. Sie sollten zuerst prüfen, ob Sie in den Genuss der staatlichen Ausbildungsförderung (BAföG) kommen können. Die Hälfte der Zahlungen erhalten Sie als Zuschuss, die andere Hälfte als zinslosen Kredit mit liberalen Tilgungsregeln. Selbst wenn Sie aufgrund eines zu hohen Einkommens Ihrer Eltern nicht den Förderhöchstsatz bekommen, lohnt sich ein Antrag. Sie sollten sich auch einen kleinen monatlichen Betrag angesichts der attraktiven Konditionen nicht entgehen lassen. Haben Sie keinen Anspruch oder reicht das Geld nicht, sollten Sie einen Studienkredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau abschließen. Diesen müssen Sie zwar inklusive Zinsen komplett zurückzahlen, die Zinssätze sind aber niedrig und zur Tilgung haben Sie einige Jahre Zeit. Alternativ können Sie sich nach Stipendien umsehen, die verschiedene Organisationen an besonders engagierte Studierende vergeben.

Einnahmen und Ausgaben optimieren

Zu Beginn Ihres Studiums sollten Sie bereits wissen, mit welchen Einnahmen Sie rechnen können. Nur dann können Sie prüfen, ob das Geld für Fixkosten sowie den täglichen Lebensbedarf ausreicht. Falls nicht, sollten Sie vor allem Ihre dauerhaften Ausgabenposten hinterfragen. Eventuell können Sie bei der Miete sparen, wenn Sie sich für ein preiswertes Wohnviertel entscheiden. Einsparpotenziale bestehen auch bei Bankgebühren, beim Stromtarif und bei Versicherungen. Hierfür empfiehlt es sich, einen fachkundigen Finanzexperten zu fragen. Durch Preisvergleiche zeigt er Ihnen günstigere Angebote auf. Mit einem Anbieterwechsel entlasten Sie Ihre Ausgabenseite deutlich.

Studieren ohne Geldsorgen

Ein erfolgreiches Studium setzt voraus, dass Sie über geordnete Finanzen verfügen. Bei der Studienfinanzierung sollten Sie die staatlichen Förderungen wie BAföG und Studienkredite der KfW bevorzugen, da Sie sich damit günstige Konditionen sichern. Auch Stipendien sind attraktiv, mit Jobben können Sie Ihre Haushaltskasse zusätzlich aufbessern. Auf der Ausgabenseite sollten Sie sämtliche Fixkosten reduzieren, was Sie durch einen Wechsel zu preiswerteren Versicherungs- und beispielsweise Strom-Anbietern erreichen können.

Bild: Rene Schubert – Fotolia

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