Studentendarlehen

25. Juni 2012

Studienfinanzierung

Junge Leute haben während des Studiums oft nur ein relativ kleines Einkommen, so dass einige größere Anschaffungen nicht direkt bezahlt werden können. Somit können Studenten ein Darlehen benötigen. Ein Privatkredit wird bei kleinem oder unregelmäßigem Einkommen allerdings nur selten bewilligt.

Wichtige Voraussetzungen

Spezielle, günstige Studentenkredite sind hier oft die Ausnahmen, die mittlerweile von mehreren Bankinstituten angeboten werden. Anders als ein Studienkredit kann ein Studentendarlehen für verschiedene Vorhaben eingesetzt werden. Auch wenn von der Kreditsumme nicht ausschließlich Studiengebühren oder Wohnkosten finanziert werden müssen, wird eine gültige Immatrikulationsbescheinigung benötigt, die von einer deutschen Hoch- oder Fachhochschule ausgestellt wurde. Als „kreditwürdig“ gelten studierende Antragssteller, die sich in der Lage befinden, das Darlehen zuzüglich der anfallenden Zinsen zurückzahlen zu können. Somit ist ein laufendes Einkommen erforderlich. In einigen Fällen kann die Verpflichtung eines Bürgen zur zusätzlichen Absicherung erfolgen.

Unterschiede zu gewöhnlichen Krediten

Alle Banken wollen natürlich auch von Studenten oder Ex-Studenten ihr Geld zurück haben, dennoch wird nicht bei jedem Kreditgeber im Vorfeld auf ein positives Schufa-Ergebnis gepocht. Was die Kredithöhe betrifft, ist diese variabel, wobei oft sogar bis zu monatlichen 800 Euro ausgezahlt werden. Die maximale Bezugsdauer liegt bei 60 Monaten. Deutlich länger als bei klassischen Krediten ist die Rückzahlungsmöglichkeit. Bis zu 12 Jahre haben die Kreditnehmer Zeit, Darlehenssumme und Zinsen wieder an die Bank zu überweisen. Kleiner Nachteil bei dieser Finanzierungsmöglichkeit ist die Frist bis zum Start der Rückzahlung. Dennoch ist ein offizielles Studentendarlehen oft eine gute Alternative zu klassischen Finanzierungen, bei denen sich der Studenten-Status nicht positiv bemerkbar macht.

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