Nebenjobs im Ausland: Die coolsten Jobs für unterwegs

18. Oktober 2017

Studienfinanzierung

Um sich eine Reise zu finanzieren, muss man nicht unbedingt vorher sparen. Auch mit leeren Taschen kann es hinausgehen in die weite Welt. Der richtige Nebenjob im Ausland hilft dabei, den Trip zu finanzieren.

 

 

 

  1. Aushilfe im Hostel

Gute Anlaufstellen für Jobsuchende sind Hostels. Da hier eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter herrscht, haben Hostels oft Stellen zu besetzen. Wer hier arbeitet, betreut die Gäste an der Rezeption, räumt die Zimmer auf oder schenkt abends an der Bar Getränke aus. Um einen Job im Hostel zu bekommen, kann man schon vor Reiseantritt mit den Betreibern in Kontakt treten. Oft klappt es aber auch, wenn man unterwegs einfach persönlich verschiedene Hostels einer Stadt abklappert und sich so gleich persönlich vorstellt. Die Bezahlung schwankt von Land zu Land und Hostel zu Hostel. In den meisten Fällen bekommen die Saisonkräfte jedoch freie Kost und Logis.

  1. Arbeiten in Las Vegas

Las Vegas ist ein perfekter Ort, um neue Menschen zu treffen und optimaler Ausgangspunkt, und den Rest der US-Westküste zu erkunden. Da die Dichte an Restaurants, Hotels und Casinos hoch ist, gibt es auch zahlreiche Jobs im Servicesektor. Auch hier ist die Suche vor Ort eher von Erfolg gekrönt als die Bewerbung aus dem fernen Deutschland. Bevor man sich auf den Weg nach Las Vegas macht, kann es jedoch hilfreich sein, seine Casinofähigkeiten und sein Wissen im Internet aufzubessern, denn umso besser man über die verschiedensten Spiele Bescheid weiß, umso eher bekommt man einen Job in der Spielebranche. Die Übung zahlt sich auch aus, wenn man später nicht im Casino arbeitet, aber zumindest eines besucht.

  1. Housesitting

Die Welt des Teilens, die sogenannte Sharing Economy, wächst. Mit ihr steigt auch die Zahl der Möglichkeiten, Geld zu sparen. Die Rechnung ist einfach: Wenn mehrere Menschen sich eine Sache teilen, wird sie günstiger. Beim Housesitting ist es gleich das eigene Haus, das mit anderen geteilt oder besser gesagt anderen für eine Zeit lang anvertraut wird. Den Anbietern geht es dabei darum, dass ihr Haus während ihrer Abwesenheit nicht unbewacht bleibt. Ein Aufpasser schützt auf der einen Seite vor Einbruch. Andererseits kann der Housesitter auch wichtige Aufgaben erledigen, wie die Pflanzen zu gießen, den Briefkasten zu leeren oder gar daheimgebliebene Haustiere zu füttern. Housesitting ist besonders in solchen Ländern verbreitet, die wirtschaftlich stabil sind und in denen gegenseitiges Vertrauen selbstverständlich ist. In den USA, Kanada, Neuseeland und Australien lässt sich mit etwas Zeitinvestition sicher ein Haus zum Sitten finden.

  1. Freiwilligenarbeit

Wer auf der Suche nach ehrenamtlichen Jobs ist, wird auf dem Portal von Workaway sicherlich fündig. Auf der Seite bieten Privatleute sowie Betreiber von Restaurants, Pensionen und Hostels spezielle Saisonjobs an. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Kellnern in einem Restaurant über die Mithilfe bei der Renovierung eines Hauses bis hin zu der Mitwirkung an einem Theaterprojekt. Für die Arbeit gibt es meist keine Bezahlung dafür aber einen Schlafplatz und Verpflegung. Die Online-Mitgliedschaft in dem Portal kostet etwas, dafür findet man Jobs in jedem Land der Erde.

Bildquelle: Pixabay, StockSnap, 2569463

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