Jobben

22. Februar 2012

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Ein Studium für eine gesicherte Zukunft – doch bevor es soweit ist, steht der Student neben denen des Studiums selbst noch vor einigen anderen Herausforderungen. Eine der größten ist dabei die der Studienfinanzierung, und so liegt es nahe, dass ein Großteil der Studenten während ihres Studiums einen Nebenjob ausüben.

Ein Studium ist teuer

Auch viele Bundesländern die Studiengebühren mittlerweile wieder abgeschafft haben, ist ein Studium immer mit gewissen Kosten verbunden. Die meisten Universitäten verlangen für u.a. Verwaltungskosten und Studententickets einen Semesterbeitrag von 200-300 Euro. Für einen Großteil der Studenten kommen zudem Lebenshaltungskosten dazu, die gerade in Universitätsstädten nicht zu unterschätzen sind. Die günstigsten Unterkunften sind wohl Wohngemeinschaften und Zimmer in Studentenwohnheimen, doch auch hier sind ein paar hundert Euro einzuplanen. Auch wenn ein Studium viel Zeit in Anspruch nimmt, eignen sich die Semesterferien und Wochenenden optimal, um sich das Studium zu finanzieren und nebenbei zu jobben.

Careerjet-Stellenanzeigen

Welche Möglichkeiten gibt es, Geld zu verdienen?

Bei der Suche nach dem richtigen Nebenjob ist vor allem Kreativiät gefragt – wer die Augen offen hält, und engagiert Ausschau hält, findet mit Sicherheit schnell den richtigen Nebenjob. Typische Anlaufstellen für die Suche nach einem Job sind die Kleinanzeigen; in vielen Städten gibt es neben Jobbörsen im Internet, Zeitungen, Studentenzeitschriften und Aushängen auch regelmäßig erscheinende Heftchen für Kleinanzeigen. Der Klassiker schlechthin unter den Studentenjobs ist das Kellnern. Wer sich geschickt anstellt, hat seinen Stundenlohn hier schnell mit etwas Trinkgeld aufgebessert. Auch als Tellerwäscher, Küchenhilfe oder Barmixer lassen sich in der Gastronomie immer wieder Jobs finden. Wer auch mal mit anpacken kann, hat zudem gute Aussichten zur Erntezeit auf den Bauernhöfen der Umgebung oder bei Möbelhäusern. Im Einzelhandel finden sich in den verschiedensten Geschäften Jobs an der Kasse und viele Unternehmen suchen immer wieder Hilfskräfte für leichte Tätigkeiten wie Verpackungsarbeiten, Briefsortierer und das Austragen von Prospekten und Zeitungen. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz im Fachgebiet – ob Hilfsarbeiten im Büro, Schriftkorrekturen, Nachhilfe für Schüler und niedrigere Semester oder gar eigens angebotene Kurse für Fremdsprachen oder das Erlernen eines Instrumentes.

In den vergangenen Jahren ist zudem die Branche der Heimarbeiten wieder gewachsen, die – anders als noch vor einigen Jahren, als diese noch zumeist aus „Basteljobs“ für zuhause galten – fast ausschließlich aus Arbeiten am Computer bestehen. Verschiedenste Websites bieten tausenden von Nutzern Mini- und Mikrojobs an. Dazu gehören beispielweise die Arbeit als freier Texter oder Blogger für Sach-, Informations- und Werbetexte; das sogenannte „Clickworking“, bei dem Werbeinhalte im Web 2.0 geteilt und verbreitet werden oder E-Mails angeklickt und durchgelesen werden müssen. Wer kreativ ist, kann auch als Autor von Kurzgeschichten oder mit T-Shirt-Designs von zuhause Geld verdienen! Den richtigen Nebenjob zu finden, ist am Anfang oft nicht leicht, doch für die meisten Studenten unverzichtbar – vor allem wer seine Zeit richtig einzuteilen weiß, kann mit den richtigen Nebenjobs das Studium gut finanzieren.

Bild: Eisenhans – Fotolia.com

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