Bildungsfonds

2. Februar 2012

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BildungsfondsBildungsfonds gibt es bereits seit längerer Zeit. Dabei waren es die Kleinen, die größtenteils an privaten Hochschulen zum Tragen kamen. Ein Großteil stammt davon von der Firma CareerConcept, die diese verwaltet und seit einigen Jahren auch Hochschulübergreifende Fonds im Angebot hat. Dabei vermittelt das Unternehmen die Kredite nur und ist nicht selbst Kreditgeber. Vielmehr dient es als Kontaktmöglichkeit für Studenten, die einen Bildungsfonds benötigen.

Die Entstehungsgeschichte der Bildungsfonds

Ursprünglich stammen Bildungsfonds von privaten Hochschulen, die Studiengebühren von ihren Studenten erhoben haben. Damit auch Studierende aus weniger wohlhabenden Familien an diesen Hochschulen studieren konnten, wurden die Bildungsfonds eingerichtet. Diese standen allerdings nur den Studierenden der entsprechenden Hochschulen zur Verfügung. Finanziert wurden lediglich die Studiengebühren. Für den Lebensunterhalt musste der Student selber aufkommen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten finden. Für wirklich arme Studenten war hier keine optimale Lösung gefunden.

Die heutigen Bildungsfonds

Da alle Bildungsfonds von Geldgebern unterstützt werden, die immer in Kauf nehmen, dass damit nur eine sehr geringe Rendite erwirtschaftet wird, können den Studenten guten Konditionen geboten werden. Vergleicht man diese mit einem normalen Bankdarlehen, so wird man deutliche Unterschiede bei den Zinsen und den Bedingungen finden.

Und auch heute noch gibt es noch hochschulspezifische Fonds. Diese werden beispielsweise für die TU München und die HHL Leipzig vergeben. Aber auch alle anderen Studierenden können in den Genuss von einem Fond kommen. Die richtige Auswahl trifft dabei meist der Vermittler, der nach dem Eingang der Bewerbung den passenden Fond automatisch auswählt.

Als Zielgruppe für die Vergabe sind vor allen Dingen Studierende mit überdurchschnittlich guten Leistungen avisiert. Besonders positiv auf die Entscheidung der Vermittler wirkt sich zudem ein ehrenamtliches Engagement aus. Wer zusätzlich eine „interessante Persönlichkeit“ mit sich bringt, muss noch nicht einmal ein perfektes Abitur nachweisen. Vielmehr zählt der Wille, ein gutes Studium in akzeptabler Zeit abzuschließen.

Die Rückzahlung des Bildungsfonds

Eine Rückzahlung der geliehenen Summe ist immer einkommensabhängig. Die hierfür benötigten Konditionen werden generell individuell festgelegt. Dem Studierenden soll so ermöglicht werden, dass er in seinem zukünftigen Beruf erst einmal Fuß fassen kann und sich ein kleines Standbein aufbaut. Eine Geste, die sicherlich sehr lobenswert ist und allen Beteiligten entgegenkommt.

Bild: Thomas Reimer – Fotolia.com

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