Bankkonten – Bestmöglich für den Erbfall planen

29. Januar 2013

Geldanlagen

geschäftsleute schauen auf laptopEine sorgfältige und wohlbedachte Nachlassregelung ist immer eine notwendige und durchaus empfehlenswerte Angelegenheit. Dies gilt auch im Bereich von Bankkonten, die nach dem Tod des Kontoinhabers in den Besitz der Angehörigen übergehen sollen. Aus diesem Grunde sollten Sie bereits zu Lebzeiten eine klare und eindeutige Entscheidung treffen, um Streitigkeiten oder gar langwierige Gerichtsprozesse gänzlich ausschließen zu können. Wenn Sie rechtzeitig für den Erbfall vorplanen und eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Kontovollmacht ausstatten, werden Sie eine optimale Regelung der finanziellen Angelegenheiten finden, die auch über den Todesfall hinaus in hohem Maße zur Planungs- und Rechtssicherheit beitragen wird. Die hier eingesetzten Personen können somit legitimiert werden, Entscheidungen bezüglich des Kontos zu treffen, sofern der aktuelle Kontoinhaber selbst nicht mehr in der Lage sein sollte, ein entsprechendes Vorgehen selbst zu bestimmen oder aber alles weitere über den Tod hinaus zu veranlassen.

Die Problematik bei Erbengemeinschaften:

Ist in diesen Fällen keine oder eine nicht eindeutige Regelung bereits zu Lebzeiten seitens des Kontoinhabers geschaffen worden, so kann es insbesondere in den Fällen, in denen mehrere Personen in Form einer Erbengemeinschaft ihre Rechte auf das mögliche Guthaben beanspruchen, oftmals zu erheblichen Problemen kommen. Wissenswerte und nützliche Informationen und Details zu weiteren Kriterien bezüglich der optimalen Vorgehensweise in diesem Fall finden Sie auf der Website http://www.kostenloses-konto.net/konten-richtig-vererben.html. In puncto Erbengemeinschaft reicht es aus – sollte es Ungereimtheiten geben – die Kontobewegungen bis zu einer gerichtlichen Entscheidung einfrieren zu lassen. Hier können demnach nur die zur Beerdigung und die damit in unmittelbarem Zusammenhang stehenden Kosten über das Konto beglichen werden.

Hinweis:

  • Auch über den Tod des Kontoinhabers hinaus bleiben beispielsweise Daueraufträge oder anderweitige Überweisungsformen zunächst bestehen. Legitimierte Erben oder Bevollmächtige können diese jedoch durch einen Widerspruch stoppen. Anhand eines Erbscheines, der gebührenpflichtig über das Nachlassgericht beantragt werden kann, erkennt die Bank, welcher Personenkreis als erbberechtigt dokumentiert ist. Erben und Bevollmächtige sind verpflichtet, das kontoführende Geldinstitut umgehend vom Ableben des Kontoinhabers zu informieren.

Bild von: Rofeld/Hempelmann – Fotolia

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