Aktiendepot für Studenten – Was muss man beachten?

1. April 2012

Geldanlagen

Einige Banken und Sparkassen bieten spezielle Sonderkonditionen für Studenten ein Aktiendepot zu eröffnen.Es ist schon verlockend: Einige Banken und Sparkassen bieten spezielle Sonderkonditionen für Studenten ein Aktiendepot zu eröffnen. Reduzierte Gebühren für die Depotverwaltung und reduzierte Ordertransaktionskosten für den Handel mit Wertpapieren sind die Angebote.

Die Trading-Kosten

Wer sich einmal einen Depotvergleich anschaut, wird aber schnell feststellen, dass es wesentlich günstigere, für alle Anleger zugängliche Aktiendepots gibt. Direktbanken und Internetbroker stellen vielfach Depots ohne eine jährliche Depotverwaltungsgebühr zur Verfügung, welches schon mal günstiger als reduzierte Gebühren sein kann. Das nächste Augenmerk gilt den Transaktionskosten. Was nutzt ein Aktiendepot Studenten, wenn die Ordergebühr zwar reduziert ist, aber nach wie vor prozentual abhängig vom Ordervolumen kalkuliert wird? Direktbanken gehen dazu über einen Festpreis pro Order zu berechnen, unabhängig davon, wie hoch die Order ist.

Im Nichtschwimmerbecken lernen

Da die meisten Studenten sich erstmalig an das Börsengeschehen heranwagen, ist ein zeitlich unbegrenzt kostenloses Musterdepot ein absolutes Muss. Nur so kann man erfolgreiches Handeln an der Börse lernen, ohne echtes Lehrgeld bezahlen zu müssen. Mit Hilfe der vielfältigen zur Verfügung gestellten Informationen um das Wirtschaftsgeschehen und ausreichenden Kommentaren von Analysten können eigene Strategien entwickelt und ausprobiert werden. Aber für all das müssen Studenten kein besonderes Aktiendepot eröffnen, das nach dem Ende des Studiums zu den standardisierten Konditionen fortgeführt wird, sondern können sich von Beginn an bei einem günstigeren Onlinebroker oder einer Direktbank für das Börsengeschehen fit machen.
Ein Depotvergleichsrechner ist das ideale Instrument, um aus der Vielzahl der angebotenen Aktiendepots das geeignete, in Anlehnung an das eigene Handelsverhalten zu finden.

Bild (c) monsterdruck.de – Fotolia

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