Autoversicherung für Studenten – welche Möglichkeiten gibt es?

21. September 2012

Autoversicherung

Ein Auto zu besitzen, bedeutet für die meisten Menschen gleichzeitig ein Stück Freiheit, egal, wie klein das Budget auch sein mag. Besonders für junge Studenten bedeutet, ein Auto zu besitzen, ein weiterer Schritt ins Berufs- und Erwachsenenleben. Um die Kosten dafür möglichst niedrig zu halten, sind einige Überlegungen und Planungen nötig. Eine Kaskoversicherung muss nicht sein, die Haftpflicht dagegen ist unabwendbar.

Sparen mit einem passenden Fahrzeug

Auch eine Autoversicherung für Studenten kann mit dem richtigen Gefährt niedrig gehalten werden. Die Versicherungen haben alle Fahrzeuge in unterschiedliche Typenklassen eingeteilt. Diese erstreckt sich von 10 bis 25 und wirkt sich somit auf die späteren Beiträge aus. Schon beim Kauf kann so errechnet werden, wie hoch die Beiträge ausfallen werden. Auch ist Deutschland in verschiedene Regionalklassen aufgeteilt, so wird ein Fahrzeug, das beispielsweise in Hamburg oder Frankfurt angemeldet ist, höher eingestuft als ein Fahrzeug auf dem Land. Dies hängt mit der erhöhten Unfallwahrscheinlichkeit zusammen. Um eine günstige Autoversicherung für Fahranfänger zu finden, können Sie einen der kostenfreien Online Vergleichsrechner nutzen.

Versichert über die Eltern – ein günstiger Start

Die Einstufung in die aktuelle Schadensfreiheitsklasse ist aber immer noch die beste Möglichkeit, bei einer Autoversicherung zu sparen. Als Fahranfänger werden Sie bei den Versicherungsgesellschaften mit 240% Anfangsprämie eingestuft, dies ist die höchste Einstufung. Sie lässt sich senken, wenn das Fahrzeug als Zweitwagen über die Eltern versichert wird, üblicherweise mit nur etwa 10-30% über der Schadensfreiheitsklasse des Erstwagens. Ist der Student jünger als 23 Jahre, werden hier allerdings 140% fällig. Nach einigen Jahren kann der Student dann eine eigene Versicherung abschließen, die Schadensfreiheitsklasse des Zweitwagens mitnehmen und so weitaus günstiger einsteigen, als dies normalerweise der Fall wäre.

Um beim fahrbaren Untersatz zu sparen, sollten Sie Ihr Fahrzeug in einer niedrigen Typenklasse wählen. Auch der Anmelde- und Wohnort wirken sich auf die Höhe der Beiträge aus. Am meisten können Sie einsparen, wenn Sie Ihr Fahrzeug als Zweitwagen über die Eltern Haftpflicht versichern und erst später diese Versicherung übernehmen. Günstiger wird es nach dem 23. Lebensjahr, denn dann sinkt statistisch gesehen auch die Unfallhäufigkeit bei jungen Fahrern.

Foto:hfng – Fotolia

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